{"id":21749,"date":"2025-10-16T16:10:37","date_gmt":"2025-10-16T16:10:37","guid":{"rendered":"https:\/\/liblin-ruckstuhl.opobo.net\/arbeitsvertragliches-konkurrenzverbot-art-340-or\/"},"modified":"2025-10-24T08:38:05","modified_gmt":"2025-10-24T08:38:05","slug":"arbeitsvertragliches-konkurrenzverbot-art-340-or","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liblin-ruckstuhl.opobo.net\/de\/arbeitsvertragliches-konkurrenzverbot-art-340-or\/","title":{"rendered":"Arbeitsvertragliches Konkurrenzverbot (Art. 340 OR)\u200b.<br>"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>G\u00fcltigkeit einer Konkurrenzverbotsklausel<\/strong><\/p>\n\n<p>Das Bundesgericht beurteilte ein Verbot &#8222;jede konkurrierende T\u00e4tigkeit&#8220; als gen\u00fcgend bestimmt, denn dieses kann nicht \u00fcber den Gesch\u00e4ftsbereich hinaus reichen.<\/p>\n\n<p>Der Arbeitsvertrag einer Marketingassistentin enthielt eine Konkurrenzverbotsklausel, wonach sich die Arbeitnehmerin f\u00fcr die Dauer von 3 Jahren nach der Beendigung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses verpflichtete, \u00abjede konkurrenzierende T\u00e4tigkeit zu unterlassen, d.h. weder auf eigene Rechnung ein Gesch\u00e4ft zu betreiben, das mit der Firma im Wettbewerb steht, noch in einem solchen Gesch\u00e4ft t\u00e4tig zu sein oder sich daran zu beteiligen\u00bb.<\/p>\n\n<p>Die Arbeitnehmerin sah im Verbot \u00abjeder konkurrenzierenden T\u00e4tigkeit\u00bb eine in sachlicher Hinsicht ungen\u00fcgende Begrenzung. Das Bundesgericht erachtete dagegen die Konkurrenzverbotsklausel nach Ort, Zeit und Gegenstand angemessen beschr\u00e4nkt. <\/p>\n\n<p>In einem zweiten Punkt der Beschwerde erhielt die Arbeitnehmerin jedoch Recht:<\/p>\n\n<p>Selon le domaine d\u2019activit\u00e9 d\u00e9crit dans le contrat de travail et dans les certificats de travail, la salari\u00e9e participait \u00e0 la planification, \u00e0 la mise en \u0153uvre et au contr\u00f4le des activit\u00e9s de l\u2019entreprise. Cela seul ne suffisait toutefois pas pour conclure que le contrat de travail de la salari\u00e9e lui avait donn\u00e9 acc\u00e8s au cercle de client\u00e8le ou aux secrets de fabrication. <\/p>\n\n<p>Gem\u00e4ss dem im Arbeitsvertrag und den Arbeitszeugnissen umschriebenen T\u00e4tigkeitsbereich war die Arbeitnehmerin in die Planung, die Umsetzung und die Kontrolle von Unternehmensaktivit\u00e4ten einbezogen. Dies allein gen\u00fcgte jedoch nicht zur Annahme, wonach das Arbeitsverh\u00e4ltnis der Arbeitnehmerin Einblick in den Kundenkreis oder in Fabrikationsgeheimnisse gew\u00e4hrt h\u00e4tte. <\/p>\n\n<p>Der Einblick in Fabrikations- und Gesch\u00e4ftsgeheimnisse muss spezifische technische, organisatorische oder finanzielle Fragen betreffen, welche die Arbeitgeberin geheim halten will. Kenntnisse, die bei jedem Unternehmen in derselben Branche erworben werden k\u00f6nnen, gen\u00fcgen nicht, denn diese fallen unter die Berufserfahrung der Arbeitnehmerin. Folgerichtig wies das Bundesgericht die Sache zur Neubeurteilung des Sachverhalts an das kantonale Gericht zur\u00fcck.<\/p>\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00fcltigkeit einer Konkurrenzverbotsklausel Das Bundesgericht beurteilte ein Verbot &#8222;jede konkurrierende T\u00e4tigkeit&#8220; als gen\u00fcgend bestimmt, denn dieses kann nicht \u00fcber den Gesch\u00e4ftsbereich hinaus reichen. 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